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Eine Hymne auf die Musik des Films

Von derAlekx | 12.April 2009

filmmusikDas audio im Wort audiovisuell geht oftmals etwas unter. Ein Medium wie der Film könnte ohne Sprache und Töne zwar auch stattfinden, wie der Stummfilm eindrucksvoll gezeigt hat. Aber es ist mittlerweile eine Binsenweisheit, dass es auch bei damaligen Stummfilmvorführungen Klavierbegleitung und erklärende Sätze des Vorführers gab. Dies diente wohl der Einordnung des Gesehenen. Auch heute ist dies nicht gänzlich anders. Während die Sprache, der Text, vor allem die Handlung vorantreibt und uns somit in jeder Situation klar vor Ohren führt, was er uns sagen will, ist dies bei der Musik nicht in dem Maße gegeben.

Filmmusik ist die kleine Kunst der Unterstützung, Förderung und Deutung des visuellen Bombast auf der Leinwand oder dem Fernsehschirm. Musik im Film lässt uns eintauchen in die imaginierte Welt, Musik lässt uns Spannung und Erregung fühlen. Mit einem feinen Streichkonzert zu Tränen gerührt, mit dem Holzhammerbass in den Sessel gedrückt.

Filmmusik ist im höchsten Grade manipulativ. Dies stellen wir immer dann fest, wenn der Komponist übertreibt und uns emotional aufwühlen will, wo die Bilder schlichtweg versagen. Der Idealfall ist daher eine visuelle Meisterleistung vereint mit der auditiven Sprengkraft dirigierender Filmmusik. Es wird Zeit dieser kongenialen Synthese zu huldigen. Dies soll hier stattfinden. Radikal subjektiv, unfassbar unkritisch und vor allem leidenschaftlich feiernd!

Ab Anfang Mai wird daher jede Woche ein neuer Film, mitsamt Musik und Komponist, aus der langen Geschichte der Kinematographie vorgestellt. Dabei wird Filmmusik weitestmöglich aufgefasst: Von der typischen Filmmusik zur Untermalung der Geschichte, über die storyimmanente Musik im Film selber (wie bei den meisten verfilmten Musikerbiographien), sowie dem Sprechgesang ohne Musikuntermalung bis hin zu einzelnen Geräuschen und Tönen. Dieses Spektrum ist weniger abstrakt als es klingt. Die ersten drei vorzustellenden Filme werden dies darlegen und aufzeigen wohin so eine Reise gehen könnte.

Kommentare und Diskussionen sind dabei natürlich immer sehr gerne gesehen. Denn ich bin mit Sicherheit kein Experte, vielmehr ein einfacher Fan dieser Form. Daher bin ich immer an weiteren Meinungen und Erkenntnissen interessiert.

 

Also: Augen und Ohren auf im Mai!!

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Topics: Filmmusik, Intim, Intern & Privat, Medienkultur |

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