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Wie kann man einen Kurzfilm bekannt machen? (Teil 2/5)

Von derAlekx | 12.Mai 2009

In einer sechsteiligen Serie gehe ich den Möglichkeiten zur Steigerung des Bekanntheitsgrads eines Kurzfilms nach. In der ersten Folge ging es um grundsätzliche Vorüberlegungen. Heute stehen die Online-Video-Plattformen auf dem Programm.

Serienübersicht: Teil 1, Teil 3, Teil 4, Teil 5

Die Basis: Das Internet und seine vielfältigen Möglichkeiten

Das Internet hat für den Kurzfilm einen großen Vorteil: Weltweite Verfügbarkeit des Werks bei annähernd keinen Kosten für das Herunterladen und Abspielen. Das ist das Pfand, welches den Kurzfilm in letzter Zeit zu einer unglaublichen Renaissance im worldwideweb verholfen hat. Wo kannst Du Dich da nun positionieren? Zuerst such Dir eine Plattform, auf der Du Deinen Kurzfilm hochlädst und damit dem Publikum zur Verfügung stellst. Wenn Du auf einer solchen Plattform selber aktiv bist (Kommentare, Rezensionen, Kritik,…), umso besser! Die Möglichkeiten sind groß, einige sollen kurz vorgestellt werden.

Prinzipiell stellt sich natürlich die Frage, ob man neben grunzenden Babys und singenden Hunden sein Werk präsentiert sehen will. Auf vielen Plattformen sind solcherart Werke nunmal Usus. Das kannst aber nur Du beantworten. Davon einmal abgesehen, haben diese Plattform eben viele Vorteile für den Bekanntheitsgrad und somit für einen (angehenden) Filmemacher. Die letztgenannte Plattform ist eher exklusiv und bietet einen schönen Rahmen, die erste ist laut und ein bisschen schmutzig, dafür aber mit extrem vielen Kontaktmöglichkeiten versehen. 

Schau Dir die einzelnen Plattformen an und entscheide Dich für eine Seite. Der beste Weg ist, eine solche Plattform als Basis herzunehmen. Auf diese wird dann bei allen anderen Maßnahmen verwiesen. Spannend wäre es, wenn man einige andere Freunde mit Kurzfilmen hat. Dann könnte man alle Filme beispielsweise auf YouTube in einem eigenen Channel zusammenfassen und sich so nach und nach ein Stammpublikum aufbauen. Dies ist aber erst wirklich interessant, wenn man zumindest einmal im Monat ein Werk einstellt. Das wird man in den meisten Fällen alleine nicht schaffen. Aber vielleicht findest Du dahingehend einige Bekannte - entweder real oder im worldwideweb.

Wenn Du ein internationales Publikum ansprechen willst, dann solltest Du eine Untertitelung einplanen oder später hinzufügen. Das ist zwar äußerst mühsam, kann aber die Reichweite ins endlose steigern. Dieser Vorgang ist vor allem bei Kurzfilmen interessant, die eine ansprechende visuelle Umsetzung aufweisen. Denn Untertitel sind immer noch ein Aufmerksamkeitskiller (es gibt nicht umsonst Synchronisierung im deutschsprachigen Raum). Aber wenn die Bilder toll sind, schaut man auch gerne eine UT-Version. Ansonsten wird der Besucher schnell wieder weg sein, wenn er des deutschen nicht mächtig ist.

 

In der dritten Folge kommen Blogs und soziale Netzwerke zum On- und Offline-Einsatz.


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Topics: Dramaturgie digitaler Medien, Medienkultur |

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